von Jacob E.

Was ist ein Bandscheibenvorfall und wie behandelt man ihn?

Ein Bandscheibenvorfall kommt in der Wirbelsäule vor. Zwischen den Wirbeln be- findet sich eine gummiartige Scheibe, die Bandscheibe. Sie ist dafür da, dass die Wirbeln sich nicht berühren. Im Zentrum der Bandscheiben befindet sich der Gallert- kern. Er wird durch eine feste Hülle von Knorpel gehalten. Beim Bandscheibenvorfall bricht der Gallertkern aus dieser Hülle aus und trifft auf einen Nerv, das erklärt die großen Schmerzen. Der Vorfall lässt sich durch Wärme behandeln. Sie regt die die Durchblutung in der Haut an und lockert die versteifte Rückenmuskulatur. Es gibt verschiedene Anwendungen der Wärme: Die Fango- und Moorpackung, Rotlicht oder warme Kleidung. Daneben empfiehlt sich auch oft die Stufenbettlagerung. Dabei positioniert der Patient im Liegen die Beine zum Beispiel im rechten Winkel auf einen Würfel. Das entlastet die Nerven.